Wahlkreisdelegiertenkonferenz

Danke für den krassen Rückenwind!

Ich habe Bock auf diesen Wahlkampf und Bock auf diesen Wahlkreis. Hier bin ich geboren. Hier ist mein Zuhause. Und genau deshalb werbe ich um das Vertrauen der Menschen in Sterkrade und Dinslaken.

  • Kandidaturrede am 13. Mai 2026

    (es gilt das gesprochene Wort)

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    ich weiß: Ich bin jetzt noch das Einzige, was zwischen Euch und dem Feiertag morgen steht. 

    Aber keine Sorge: Bis Mitternacht bin ich durch. 

    Im Ernst: Für mich ist das heute keine kleine Sache und erst recht keine Selbstverständlichkeit. 

    Daher möchte ich mich kurz bei euch vorstellen und darlegen, warum ich mich für dieses Mandat bewerben will. 

    Die kurze Antwort lautet: 

    Weil zu viele Menschen in NRW gerade das Gefühl haben: 

    Ich halte den Laden am Laufen – aber für mich hält keiner den Laden zusammen.

    Die etwas Längere folgt jetzt.

    Und diese längere Antwort beginnt mit einem Anspruch an uns selbst: 

    Wir müssen wieder zeigen, was wir besser machen wollen.

    Wie man es nicht machen sollte, haben wir in den letzten Wochenwieder auf der Bundesebene gesehen. 

    Statt Probleme zu lösen, macht man sich gegenseitig Vorwürfe. Statt echter Reformen diskutiert man Kürzungen. 

    Und das Angebot der SPD lautet dabei zu oft: 

    ‚Wir haben das Schlimmste verhindert.‘

    So eine SPD wird nicht gebraucht, liebe Genossinnen und Genossen.

    Unser Maßstab für die kommenden Reformen muss doch ganz klarsein: 

    Bringen sie Entlastungen für die Beschäftigten? 

    Verbesserungen für ihre Familien? 

    Sorgen sie dafür, dass das Leben wieder bezahlbarer, planbarer und gerechter wird?

    Wenn ja, sind wir dabei. 

    Wenn nein, dann machen wir sie nicht mit.

    Genau das ist auch unsere Richtschnur für die kommende Landtagswahl. Wir stellen die Beschäftigten und ihre Familien in den Mittelpunkt unseres Wahlkampfes.

    Diejenigen, die den Laden am Laufen halten.

    Die morgens aufstehen und anpacken.

    Die sich um ihre Kinder kümmern.

    Die ihre Angehörigen pflegen.

    Die in den Vereinen aktiv sind. 

    Und die, die den Eindruck haben, dass ihr Alltag einfach nicht mehr funktioniert. 

    Auf keiner politischen Ebene wird das so deutlich wie hier vor Ort – in Oberhausen und Dinslaken. 

    Hier entscheidet sich doch:

    Ob es noch ein Schwimmbad gibt, wo die Kinder das Seepferdchen machen können.

    Ob die Sportstätten in Ordnung sind, damit Vereinssport stattfinden kann.

    Oder ob es noch eine Bibliothek gibt, für alle, die nicht den Goethe im Regal haben.

    Das nennt man dann gern ‚freiwillige Leistungen‘. 

    Aber Schwimmen, Sport und Lesen – das ist ja nicht irgendein Luxus, sondern der berechtigte Anspruch der Menschen.

    Und trotzdem steht all das gerade auf der Streichliste, weil die Kommunen pleite sind. 

    Und was ist die Antwort der Landesregierung darauf? 

    Ina Scharrenbach hat letztes Jahr gesagt, die Kommunen hätten das Sparen verlernt. 

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    wenn hier jemand was verlernt hat, dann ist das diese Landesregierung.

    Und zwar den Blick für die Realität vor Ort.

    Dass Oberhausen und Dinslaken klamm sind, liegt doch nicht daran, dass Totte oder Simon nicht mit Geld umgehen können. 

    Das liegt an einer ganz einfachen Tatsache: 

    Die Aufgaben von Land und Bund sind immer mehr und das Geld immer weniger geworden. 

    Da braucht man kein Mathematiker zu sein, um zu kapieren: 

    Das geht auf Dauer nicht gut. 

    In Zukunft muss wieder gelten: Stadt und Land – Hand in Hand. Wer bestellt, der zahlt auch, liebe Genossinnen und Genossen.

    Mit derselben Gleichgültigkeit macht diese Landesregierung Bildungspolitik. 

    Mit Dorothee Feller sollte eine echte Verwaltungsexpertin das Schulministerium übernehmen. Nach knapp vier Jahren kann man sagen: 

    Glückwunsch. Das hat geklappt. Denn außer Verwalten passiert daleider nichts.

    Und das in einer Zeit, in der Herkunft wieder über Zukunft entscheidet. 

    Quizfrage: 

    Was sollte größeren Einfluss auf den Lebensweg eines Kindes haben? 

    A) Der Abschluss der Eltern 

    oder 

    B) Die eigenen Interessen und Talente? 

    In NRW lautet die richtige Antwort leider A).

    Wer wird Millionär? – Die Kinder von Millionären.

    Das können und das dürfen wir nicht akzeptieren, liebe Genossinnen und Genossen.

    Was hat die Landesregierung sich hier einfallen lassen? 

    ABC-Klassen. 

    Leider hat sie es nicht bis XYZ zu Ende gedacht. 

    Da sollen jetzt Kinder zweimal pro Woche mit Bussen durch die Stadt gekarrt werden, um in fremder Umgebung und mit fremden Menschen fremde Sachen zu lernen.

    Das geht gegen alles, was wir über gute frühkindliche Bildung wissen.

    Kinder brauchen Vertrautheit, Bindung und Verlässlichkeit – 

    nicht Pendelei, Mehraufwand und soziale Auslese. 

    Unser Chancenjahr macht das Gegenteil: 

    Es findet in der gewohnten Kita statt.

    Mit den gewohnten Bezugspersonen.

    Und es fördert das Kind als Ganzes, weil ein Kind eben mehr ist als ein Sprachtest.

    Schwarz-Grün schreibt Busfahrpläne. 

    Wir schreiben kein Kind ab. 

    Wir sorgen für Chancengleichheit von Anfang an.

    Damit das gelingt, müssen wir wieder die Familien in unserem Land stärken. 

    Denn Kinder brauchen nicht nur gute Kitas und gute Schulen. 

    Sie brauchen auch Eltern, die Zeit haben und nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen. 

    Deshalb ist unser Anspruch klar: 

    Wir machen Nordrhein-Westfalen zum familienfreundlichsten Bundesland.

    Und Familienfreundlichkeit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden.

    Sie entscheidet sich da, wo Familien jeden Morgen merken, ob der Staat funktioniert oder nicht.

    Wenn die Kita anruft und sagt: ‚Heute wieder Notbetreuung.‘

    Wenn Eltern dann jonglieren müssen: Wer kann später zur Arbeit? Können Oma und Opa einspringen?

    Und wenn man sich fragt: Warum fühlt sich das eigentlich alles so schwer an?

    Kinder großzuziehen, darf doch keine private Mutprobe sein, liebe Genossinnen und Genossen.

    Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

    Deshalb wollen wir Kitas, auf die Verlass ist.

    Keine spontanen Ausfälle.

    Kein Stress am frühen Morgen.

    Kein schlechtes Gewissen gegenüber dem Arbeitgeber.

    Schwarz-Grün verkauft die KiBiz-Reform als große Lösung. 

    Aber fragt mal die Eltern. Fragt mal die Träger. 

    Ich sag’s, wie’s ist: Das ist ein Schlechte-Kita-Gesetz.

    Wir machen das anders. 

    Wir sorgen für mehr Fachkräfte und eine bezahlte Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher. 

    Denn wer gute Kitas will, muss den Beruf attraktiv machen.

    Und Familienfreundlichkeit heißt auch: 

    Das Leben mit Kindern darf nicht immer teurer werden.

    Ja, die Schule ist kostenlos.

    Aber für jedes Heft, jedes Mittagessen und jeden Ausflug flattert am Ende doch wieder eine Rechnung nach Hause.

    Wir wollen echte Entlastung.

    Gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Meister oder Master.

    Echte Lernmittelfreiheit.

    Und ein kostenloses Mittagessen in den Kitas und in den Schulen.

    Denn, ob ein Kind satt ist, ob es mitmachen kann und ob es die gleichen Chancen hat, darf doch nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

    Das ist der Unterschied zwischen uns und denen.

    Die anderen reden von Entlastung und meinen am Ende die Spitzenverdiener.

    Wir reden von Entlastung und meinen die Familien in Sterkrade undDinslaken, die jeden Monat genau rechnen müssen.

    Für sie kämpfen wir bei dieser Landtagswahl.

    Und wenn wir sagen:

    Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass jedes Kind mit einer fairen Chance ins Erwachsenenleben startet.

    Deshalb wollen wir das Kinder-Chancen-Geld.

    Jedes Kind in NRW bekommt zur Geburt 5.000 Euro.

    Eine Art Patenschaft vom Land.

    Das Geld wird angelegt. Und wenn aus diesem Kind ein erwachsener Mensch geworden ist, dann steht es zum 18. Geburtstag als Startkapital zur Verfügung.

    Für den Führerschein.

    Für die erste eigene Wohnung.

    Für die Ausbildung oder fürs Studium.

    Nicht als Almosen, sondern als Versprechen: 

    ‚Du bist es uns wert. Es zählt nicht, wo Du herkommst, sondern wo Du hinwillst.‘

    Genau so stelle ich mir ein gerechtes NRW vor: 

    Ein Land, das Familien nicht alleine lässt. 

    Ein Land, das kein Kind zurücklässt. 

    Ein Land, in dem der Staat keine Belastung, sondern eine helfende Hand ist.

    Und wenn wir schon beim Ende der Schulzeit sind, dann komme ich zu meinem Herzensthema: der dualen Berufsausbildung. 

    Denn nicht nur am Beginn, sondern auch am Ende der Schule bleiben viel zu viele junge Menschen auf der Strecke. 

    Bisher hat man immer gesagt, dass jedes Jahr circa 10.000 junge Erwachsene die Schule ohne irgendeinen Abschluss verlassen. 

    Wir haben dazu mal bei der Landesregierung nachgefragt. 

    Und was kam dabei raus?

    Tatsächlich sind es dreimal so viele. 

    Allein im letzten Jahr hatten fast 33.000 Schülerinnen und Schüler keine Anschlussperspektive nach der Schule. 

    Überlegt Euch das mal. 

    Was technisch so „Anschlussperspektive“ genannt wird, heißt dochganz konkret: 

    Kann ich mal auf eigenen Beinen stehen? 

    Ein Berufsabschluss ist doch mehr als ein Stück Papier. 

    Er ist das Ticket ins eigene Leben:

    Endlich raus aus dem Hotel Mama. 

    Vielleicht mal ein eigenes Auto. 

    Oder der Urlaub mit dem Freund oder der Freundin, den man immer mal machen wollte. 

    All das hängt an der Frage, wie es nach der Schule für mich weitergeht. 

    Und da sagt diese Landesregierung jedes Jahr über 30.000 jungen Menschen: 

    „Du wirst nicht gebraucht. Nimm nochmal Platz im Wartesaal des Lebens.“

    Das ist doch ein Skandal, liebe Genossinnen und Genossen.

    Was wir brauchen, sind endlich flächendeckend Jugendberufsagenturen, die sich um jeden einzelnen Schulabgänger kümmern. 

    Nicht als Flyer. 

    Nicht als Hotline. 

    Sondern persönlich, verbindlich und so lange, bis er einen Abschluss in der Tasche hat. 

    Unsere Antwort lautet: „Schluss mit Wartesaal. Wir kämpfen für Dich. Kein Abschluss ohne Anschluss.“

    Und wir müssen ganz grundsätzlich wieder die duale Berufsausbildung stärken. 

    Ob Meister oder Master – beides muss uns gleich viel wert sein. 

    Dass die Realität leider anders aussieht, weiß ich auch ganz persönlich. 

    Als meine Schwester und ich vor der Frage standen, wer den Betrieb der Eltern übernimmt, hat sie sich dafür entschieden. 

    Ich konnte deswegen studieren. Und da sieht man dann ganz konkret, wie weit wir von einer echten Gleichwertigkeit entfernt sind. 

    Für mich gab’s einen Platz in nem Studiwohnheim. 

    Meine Schwester musste zuhause wohnen bleiben.

    Mit meinem Semesterticket konnte ich durch ganz NRW fahren. 

    Sie musste für jede Fahrt einzeln zahlen. 

    Das sind eben die feinen Unterschiede, an die wir politisch ran müssen – mit Azubiwohnheimen und einem kostenlosen Deutschlandticket für alle Auszubildenden.

    Auf der anderen Seite müssen auch die Unternehmen wieder stärker in die Verantwortung genommen werden. 

    Wie viele junge Menschen haben einen Schulabschluss, wollen eine Ausbildung beginnen, finden in Oberhausen und Dinslaken aber keinen Ausbildungsplatz?!

    Ständig hören wir Klagen über den Fachkräftemangel. 

    Und gleichzeitig wurden in NRW noch nie so wenige Ausbildungsverträge geschlossen wie im letzten Jahr. 

    Da passt doch was nicht zusammen.

    Ich sag’s, wie’s ist: 

    Wer heute nicht ausgebildet wird, fehlt morgen im Betrieb. 

    Wir brauchen endlich eine echte Ausbildungsgarantie für jeden jungen Menschen in NRW.

    Dazu gehört auch, dass es die Betriebe morgen noch gibt,

    in denen ausAusbildung gute Arbeit wird.

    Im Handwerk. Im Mittelstand. Im Dienstleistungsbereich. 

    Und natürlich auch in der Industrie.

    Gerade hier bei uns. In Sterkrade und in Dinslaken.

    Es gibt ja immer wieder so Schlaumeier, die sagen: 

    Die SPD hängt zu sehr an der Industriepolitik. 

    Die meinen: Industrie gleich Nostalgie. 

    Denen sage ich: Kommt mal hier vorbei.

    Dann merkt ihr: Industrie bedeutet gute Arbeit. Tarifvertrag. Mitbestimmung. Und Zukunft für ganze Städte.

    Wenn ein Industriebetrieb wackelt, dann wackelt nicht nur eine Bilanz. 

    Dann wackeln Lebensplanungen.

    Dann fragt sich die Familie, ob das mit dem Kredit fürs Haus noch klappt. 

    Dann fragt sich der Azubi, ob sein Beruf noch Zukunft hat. 

    Dann fragt sich die ganze Stadt, was eigentlich übrigbleibt, wenn die guten Arbeitsplätze verschwinden.

    Deshalb ist starke Industriepolitik kein Kampf ums Gestern. Sie ist der Kampf um den Wohlstand von morgen.

    Und genau da liegt der Unterschied zwischen uns und der Union.

    Die Union will Deutschland wettbewerbsfähig machen, indem Arbeit billiger wird. 

    Wir wollen Deutschland stark machen, indem die Industrie wieder besser wird.

    Denn eines ist doch klar: 

    Billig konnten die anderen schon immer besser. 

    Diesen Kampf werden wir auch in Zukunft nicht gewinnen.

    Stattdessen brauchen wir jetzt Investitionen, damit wir nicht die billigsten, sondern wieder die besten Produkte herstellen, liebe Genossinnen und Genossen.

    Dafür wollen wir einen Schulterschluss für gute Arbeit in Nordrhein-Westfalen.

    Politik, Beschäftigte, Gewerkschaften und Unternehmen an einen Tisch – nicht für schöne Fotos, sondern für klare Verabredungen.

    Die Politik sorgt für gute Rahmenbedingungen:

    Tempo beim Bürokratieabbau, günstige Energie und Investitionen in Straßen, Schienen und Brücken.

    Die Beschäftigten wiederum bringen ihr Können ein. 

    Ihre Erfahrung und ihre Bereitschaft zur Veränderung.

    Und dann müssen auch die Unternehmen wieder Verantwortung übernehmen.

    Sich zu dem bekennen, was mal selbstverständlich war:

    Sichere Arbeitsplätze.

    Gute Ausbildung.

    Starke Tarifbindung.

    Und Investitionen in die Standorte hier im Land.

    Aber:

    Was bei TKS passiert ist, darf sich nicht wiederholen.

    Erst kassieren sie zwei Milliarden Euro Steuergeld.

    Und als Dankeschön setzen sie Tausende Steuerzahler vor die Tür.

    So nicht, liebe Genossinnen und Genossen.

    Der Grundsatz muss sein: Öffentliches Geld nur gegen Garantien. 

    Für Standorte. 

    Für Beschäftigte. 

    Und für die Zukunft.

    Denn wir kämpfen nicht für eine starke Industrie, weil wir das Gestern so schön finden.

    Wir kämpfen für eine starke Industrie, weil die Menschen auch morgen noch eine Zukunft haben sollen.

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    Kommunalfinanzen, Bildung, Familie, Ausbildung, Industrie – 

    das klingt vielleicht jetzt erstmal nach einer gemischten Tüte an der Bude, aber eigentlich geht es um eine einzige Frage:

    Funktioniert der Alltag der Menschen noch?

    Und genau deshalb bewerbe ich mich heute bei Euch. 

    Weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir darauf wieder klare Antworten geben müssen. 

    Und weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir das auch können, liebe Genossinnen und Genossen.

    In Dinslaken hat Simon gezeigt, dass die SPD gewinnen kann, wenn sie nah bei den Menschen ist. Wenn sie zuhört. Wenn sie eine Stadt nicht schlechtredet, sondern sagt: 

    Wir sind verliebt in Dinslaken und genau deshalb wollen wir es besser machen.

    Und auch hier in Oberhausen hat Totte gezeigt, dass die SPD gewinnen kann. Wenn sie den Menschen ein Angebot macht, das zu ihrer Stadt passt. Zu einer Stadt, die nicht nur Probleme hat, sondern vor allem Möglichkeiten. 

    Oberhausen – Die Stadt der Chancen.

    Das ist ja nicht nur ein Slogan. Das ist unser Auftrag.

    Und nicht zuletzt hat auch Stefan in den letzten 15 Jahren gezeigt, wie man die Menschen hier im Wahlkreis erfolgreich in Düsseldorf vertreten kann.  

    Mit Haltung, mit Nähe und mit einem klaren sozialdemokratischen Kompass. 

    Ich weiß, lieber Stefan, das endet heute nicht, aber ich will mich trotzdem einmal ausdrücklich bedanken. 

    Danke, Stefan, für deinen Einsatz für die Menschen hier in Dinslaken und Sterkrade, für jeden Rat, den Du mir gegeben hast und für deine Unterstützung!

    Aber eines ist mir klar und ich will das auch deutlich sagen: 

    So ein Wahlkreis wird nicht vererbt.

    Das Vertrauen der Menschen bekommt man nicht geschenkt.

    Man muss es sich erarbeiten.

    Bei Euch. 

    In den Ortsvereinen. 

    In den Stadtteilen. 

    An den Haustüren. 

    Auf den Marktplätzen. 

    Bei den Vereinen. 

    In den Betrieben. 

    Überall da, wo Menschen sind und sagen: 

    Schön, dass du kommst – aber jetzt erklär mir mal, was du eigentlich für mich tun willst.

    Genau so einen Wahlkampf will ich führen. 

    Nicht nur Plakate aufhängen und hoffen, dass es reicht.

    Sondern hingehen. Zuhören. Ernst nehmen. Und klare Antworten geben.

    Dafür werbe ich heute um euer Vertrauen.

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    ich habe am Anfang gesagt: 

    Diese Bewerbung ist für mich keine kleine Sache.

    Das stimmt.

    Es ist eine große Verantwortung.

    Ich habe jetzt viel darüber gesprochen, was wir gemeinsam bei der nächsten Landtagswahl mit unserem Nordrhein-Westfalen vorhaben. 

    Dass ich dabei so stark auf den Wahlkampf schaue, ist natürlich kein Zufall: Seit inzwischen drei Jahren darf ich als Generalsekretär der NRWSPD diese wichtige Kampagne maßgeblich vorbereiten und mitgestalten.

    Seit 2020 bin ich Landtagsabgeordneter. 

    Und in beiden Rollen war es mir immer besonders wichtig, die Themen und Anliegen aus Oberhausen und Dinslaken mitzunehmen. Denn bis auf wenige Ausnahmen, habe ich mein ganzes Leben hier verbracht.

    In Sterkrade bin ich vor 40 Jahren geboren. 

    In Königshardt und Schmachtendorf bin ich zur Schule gegangen. 

    Am Frühstückstisch meiner Eltern bin ich mit 16 Jahren in die SPD eingetreten.

    In Eckernförde bin ich als Soldat zur See gefahren.

    An der Ruhr-Uni in Bochum habe ich meinen Master in Geografie gemacht. 

    In Wuppertal und Bielefeld durfte ich unterschiedliche Kampagnen auf Kommunaler-, Landes- und Bundesebene begleiten. 

    Aber egal, wohin mich mein Weg geführt hat: 

    Es hat mich immer wieder zurück hierhin gezogen: 

    in die Wiege der Ruhrindustrie.

    Darum habe ich richtig Bock auf diesen Wahlkampf.

    Darum habe ich Bock auf diesen Wahlkreis, in dem ich geboren und aufgewachsen bin. Der mein Zuhause ist.

    Und ich habe Bock darauf, gemeinsam mit Euch zu kämpfen.

    Wenn Ihr mir heute Euer Vertrauen gebt, dann verspreche ich Euch:

    Ich werde laufen.

    Ich werde klingeln.

    Ich werde zuhören.

    Ich werde streiten.

    Ich werde alles dafür tun, dass wir diesen Wahlkreis wieder direkt gewinnen.

    Freundschaft und Glück auf!

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